Am Freitag, den 7. April, trafen wir uns am frühen Abend am Baseballstadion, um uns das erste Heimspiel der Buchbinder Legionäre in der Regensburger Baseballarena anzusehen. Die Regensburger empfingen die Heidenheim Heideköpfe und wir erwarteten ein actionreiches Spiel.

Schon beim Einlass bekam man die nötigen Utensilien für ein Baseballspiel in Regensburg: einen Klatschfächer aus Karton, eine Broschüre „Baseballregeln leicht gemacht“ und natürlich die Stadionzeitschriften, damit man auch nachvollziehen konnte, wer auf dem Feld spielt. Als wir dann ins Stadion gingen, freuten sich alle über die vielen „Food-Shops“, um das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen zu lassen. 

Kurz vor Beginn des Spiels erklärte der Stadionsprecher die wichtigsten Jingles, um dem Baseballspiel ohne Folgeschäden beiwohnen zu können: Es gibt nämlich ein Signal für den Foulball, der ohne Weiteres auch im Publikum landen kann. Natürlich erklärte er auch das Trompetensignal, worauf man „Attacke“ zum Angriff der Legionäre schreien muss, und die unterschiedlichen Klatsch-Songs. 

Das Spiel begann um 18 Uhr und die Heidenheimer konnten schnell gegen die Regensburger Pitcher Runs (= Punkte) verbuchen. Da auf dem Feld viel passierte, konnte jeder relativ schnell die Regeln des Spiels verstehen. Leider gab es aber kaum Punkte für die Regensburger und das Spiel war nach drei Stunden aufgrund der Ten-Run-Rule entschieden: Die Heidenheim Heideköpfe gewannen 18:3. 

So blieb zu hoffen, dass das Folgespiel am Samstag Nachmittag besser ausgeht. 

Das Spiel war in jedem Fall ein Erlebnis und hat bestimmt in so manchem Teilnehmer die Lust auf weitere Spiele geweckt.