In Regensburg finden sich viele Zeugnisse jüdischer Vergangenheit und Gegenwart. Ein Unterrichtsgang führte uns zum jüdischen Friedhof im Stadtpark. Unsere kleine Gruppe beschäftigte sich mit der Bedeutung jüdischer Symbolik, untersuchte einzelne Grabsteine und fand interessante Inschriften, die z. B. über Schicksale in der Zeit des Nationalsozialismus berichteten.

Im Lehrplan der kath. Religionslehre in der 6. Klasse findet sich das Thema Judentum. Als Realschule am Judenstein fühlen wir uns natürlich besonderes verpflichtet, wir konnten im Februar die Eröffnung der neuen Synagoge am Brixener Hof im Livestream mitverfolgen und haben großes Interesse an den Riten und der Geschichte dieser Religion.

Kleine Steine auf den moosbewachsenen Grabsteinen zeugten von Besuchern, die ihrer Toten gedenken. Beeindruckend waren auch die Kindergräber, die sich an den Mauern des Friedhofs fanden. Die Schüler arbeiteten Unterschiede zur christlichen Bestattungskultur heraus, informierten sich über die Geschichte des Friedhofs und zeichneten einen Grabstein, der sie beeindruckte.

Viel zu schnell ging die Stunde vorbei, mit neuen Eindrücken ging es an die Schule zurück. Wir freuen uns, mehr über die reiche jüdische Geschichte in Regensburg zu erfahren.

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