RSaJ erlebt – Kultur: Eine Sondervorstellung für unsere Schule – La La Land im Ostentorkino

21. Februar 2017 | Posted in RSaJ erlebt ... | By

Im Rahmen der Reihe RSaJ erlebt konnten wir in Zusammenarbeit mit dem Ostentorkino Regensburg unseren Schülern, Eltern und Geschwistern ein kulturelles Angebot machen. Das Ostentorkino stellte uns für eine Schulsonderveranstaltung am frühen Freitagnachmittag den Kinosaal zur Verfügung und für nur 4 Euro pro Teilnehmer war es möglich, den für die Rekordmenge von 14 Oscars nominierten Film La La Land zu sehen. Für zwei Stunden konnte eine bunte Mischung von Schülern und Eltern  gemeinsam in die farbenfrohe Welt von Hollywood eintauchen und einer zu Herzen gehenden, in Form eines Musicals dargebotenen, Liebesgeschichte folgen. Auch wenn der Andrang nicht allzu groß war, erlebten die Anwesenden eine sehr gemütliche und besondere Kinovorstellung und bei einigen Teilnehmern flossen auch ein paar Tränen der Rührung:-)  

Wir danken dem Ostentorkino für das Angebot und die gute Zusammenarbeit!

 

 

Realschule am Judenstein erlebt ein Oberliga-Eishockeyspiel

6. Dezember 2016 | Posted in RSaJ erlebt ... | By

Am Freitagabend, dem 11. November, ging es im Rahmen von „Realschule am Judenstein erlebt“ zum Eishockeyspiel EV Regensburg gegen die Höchstadt Alligators. Der EV Regensburg dominierte die Höchstädter und gewann die Partie überzeugend mit 7:0. Wir konnten ein Action-geladenes Spiel verfolgen. 

Wie schon beim letzten Mal, war die Stimmung im Stadion einmalig. Die kontrahierenden Fangesänge, die Lichter am Beginn des Spiels und auch die Schnelligkeit beim Eishockey sind immer wieder eine spannende Sache. 

Ich danke allen, die dabei waren! Es war ein gelungener Abend. 

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Realschule am Judenstein erlebt eine Stunde der Kirchenmusik

6. Dezember 2016 | Posted in RSaJ erlebt ... | By

Die Stunde der Kirchenmusik ist eine schöne Gelegenheit, dem vorweihnachtlichen Stress wenigstens für 60 Minuten ein bisschen zu entfliehen. So war es auch am 2. Dezember zwischen 19 bis 20 Uhr für einige Mitglieder der Schulfamilie eine willkommene musikalische Abwechslung. 

Die Orgel der Neupfarrkirche erklang in festlichen und adventlichen Tönen. Der evangelische Kirchenmusikdirektor Roman Emilius spielte Werke von Johann Sebastian Bach, Johann Nepomuk David und Max Reger.

Nach der feierlichen Eröffnung des C-Dur Präludiums von Bach war auch das Adventslied „Nun komm der Heiden Heiland“ von Martin Luther, das in der Orgelchoralvertonung, Bachwerkeverzeichnis 659, gespielt wurde, im Programm. Abgerundet wurde der erste Programmpunkt mit der Fuge in C-Dur. Die kleine Partita über das Adventslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ von Johann Nepomuk David entstand im frühen 20. Jahrhundert. Der Schüler Schönbergs komponierte zwar in der Zeit der Moderne, aber die Klänge und Harmonien fügten sich am Ende zu solchen der Spätromantik zusammen, denen man sehr gerne lauschte. Aus Regers zwölf Orgelstücken, op. 59, die 1901 in Weiden entstanden, erklangen die Toccata in d-Moll, die Pastorale in F-Dur, das Benedictus in Des-Dur und die Fuge in D-Dur. Die Orgel der Neupfarrkirche klang wie gemacht für Regers Stücke. Die differenzierte Registrierung von Herrn Emilius ließ die Zuhörer die Charakter der Stücke gut erkennen. Zuletzt rundeten die festlichen Klänge der Bachschen Komposition Präludium und Fuge in e-Moll den sehr gelungenen Konzertabend ab. 

Judenstein im Café Lila?

6. Dezember 2016 | Posted in Projekte, RSaJ erlebt ... | By

Super – wir haben es hingekriegt… Schüler der Realschule am Judenstein stellen zusammen mit Jasmin Lehmer Fotografien im Café Lila aus.

„Mein Blick auf die Stadt“

Sechs Schüler der Realschule am Judenstein, Maximilian Bachfischer, Jonas Keil, Tim Peter, Matin Ramezani, Christian Zeiler und Erik Zoll sowie Jasmin Lehmer, Kunststudentin an der Universität Regensburg, zeigen Arbeiten zum Thema Straßenfotografie. Alle Bilder der Schüler entstanden im Rahmen eines Fotokurses unter der Leitung von Jasmin Lehmer.

Inspiriert durch Arbeiten von Henri Cartier-Bresson erkundeten die Schüler vorwiegend die Regensburger Innenstadt. Mit Hilfe der Kamera dokumentierten die Schüler ihre persönlichen Eindrücke nicht nur, sondern verfremdeten diese beispielsweise durch das Experimentieren mit ungewöhnlichen Perspektiven, Langzeitbelichtungen und Nachbearbeitungen. Dabei entstanden Fotografien, die vom Konkreten bis zum Abstrakten reichen.

Stefan Hofmarksrichter, der Inhaber vom Café Lila war spontan überzeugt von der Qualität der Fotografien und stellt seine Räumlichkeiten zur Präsentation im öffentlichen Raum zur Verfügung.

Die Arbeiten sind vom 28.11.16 bis 03.02.17 ausgestellt. Schon zur Eröffnung am Montag kamen zahlreiche Gäste, Schüler, Eltern und Lehrer sowie Vertreter des Lehrstuhls für Kunsterziehung der Universität Regensburg ins dicht gefüllte Café. In der Einführungsrede berichtete Jasmin Lehmer von ihren eigenen künstlerischen Erfahrungen in der Straßenfotografie und wie sie diese didaktisch umsetzte: „Wir leben in Zeiten hochauflösender Handykameras, die mit einem Klick auf den Auslöser technisch einwandfreie Aufnahmen zaubern. Es ist nicht einfach, Heranwachsenden bewusst zu machen, dass man für eine gute Straßenfotografie vor allem auch Wachsamkeit für das Hier und Jetzt, Sensibilität, Geduld und Gespür für wirkungsvolle Formzusammenhänge braucht.“ Genau das ist Jasmin Lehmer hervorragend gelungen.

Einen ganz besonderen Auftakt zur Vernissage bildete der Auftritt der Percussiongruppe der Schule unter der Leitung von Robert Pinegger, die mit Stühlen, Gläsern und Besteck das Café rockte.

Erika Löhr-Forster

Realschule am Judenstein erlebte eine Stadtführung mit Schauspiel

4. Oktober 2016 | Posted in RSaJ erlebt ... | By

img_7745img_7811Am Donnerstag, dem 22. September 2016, startete unsere Aktion Realschule am Judenstein erlebt … in eine neue Runde. Diesmal hieß es, die Stadt Regensburg zu erleben und etwas zur über 1800-jährigen Baugeschichte Regensburgs zu erfahren. Das Thema „Vom Senkblei zum Presslufthammer“ wurde vom Stadtmaus-Stadtführer an der historischen Wurstkuchl eingeleitet. Am südlichen Fuße der Steinernen Brücke erfuhren wir interessante Details zur Baugeschichte der Brücke und der geplanten vierspurigen südlichen Donauroute durch die historische Altstadt, die Gottseidank nie komplettiert wurde, denn dann wäre der Unesco-Welterbetitel wohl an Regensburg vorbei gegangen. Beim Runtingerhaus, was eigentlich „Runtinger-Häuserkomplex“ heißen müsste, hörten wir aufschlussreiche Einzelheiten zur Architektur der Häuser mit ihren venezianischen Fenstern und zur Familiengeschichte. Plötzlich kam auch die „Kammerdienerin“ und entführte uns in die Zeit des Dombaus, also des 12. Jahrhunderts, mit ihrem Schauspiel. Unsere nächste Station in der Stadt war die Don Juan-Statue, die allerdings nicht so interessant war wie der Bauarbeiter aus den 1970ern, der uns von seinen vielen Aufgaben beim img_7809„verschönern“ der historischen Altstadt (z. B. mit dem Horten-Gebäude) erzählte. Als wir nach dem Degginger in der Wahlenstraße noch die heutige Galeria Kaufhof mit der Sparkasse und dem Zeitungskiosk dazwischen betrachteten, wurden uns die Veränderungen dieses Platzes bewusst. Zuletzt standen wir vor der Niedermünsterkirche, wo uns ein Steinmetz aus dem 12. Jahrhundert und die Kammerdienerin des Runtingerhauses erneut ein Schauspiel mit informativen Inhalten darboten.

 

Mit Realschule am Judenstein erlebt … eine ganze Nacht durchwandert

26. Juni 2016 | Posted in Aktionen, RSaJ erlebt ..., Schulleben | By

P1030036In der Dunkelheit viel entdecken, mit allen Sinnen durch die Nacht, gemeinsam auf dem Weg sein. Die Nachtwanderung am 24. Juni von „RSAJ erlebt…“  war eine der besonderen Art. Es wanderten 38 Schülerinnen und Schüler, 2 Eltern, 3 Gäste, die Lehrer Herr Dittmann und Herr Klick sowie die Elternbeiratsvorsitzende Frau Torscht durch eine ganze Nacht in einen wunderschönen Sonnenaufgang.

DSC06688Um 22.00 begann unsere Wanderung zuerst an der Donau entlang über die Mariaorter Brücke zur Marienhöhe. Am Anfang des Pfarrersteigs nach Eilsbrunn wurden für die dunkle Waldetappe Fackeln entzündet – immer ein tolles Erlebnis, nicht nur für Kinder.

Nach 11 km um 01.00 Uhr nachts waren wir an unserer ersten heiß ersehnen Pausenstelle, dem Biergarten des Gasthofs Röhrl. Obwohl schon Sperrstunde war, erhielt jeder noch einen Spezi. Die super netten Wirtsleute schlossen ihr Haus erst nachdem wir uns gegen 1.40 Uhr wieder auf den Weg machten. Am Fluss Laaber entlang ging es Richtung Schönhofen.

Nachtwanderung-048Um 3.00 Uhr legten wir einen kurzen Stopp in Eichhofen ein. Ab hier begleitete uns Frau Friedl-Schneider vorbei an der Burgruine Loch bergauf Richtung Undorf. Gegen 3.45 Uhr erreichten wir einen weiteren Pausenpunkt mit Spezi-Verpflegung an einem einsamen Undorfer Fußballfeld. Hier ging die Nacht in den Morgen über. Es dämmerte, die Vögel begangen aufzuwachen und die Schülerinnen und Schüler konnten übergroße Fledermäuse fliegen sehen.

Die letzte Etappe verlief durch Nittendorf und Etterzhausen zur Räuberhöle. Diese erreichten wir gegen 05.30 Uhr mit den ersten Sonnenstrahlen. Bei einem Frühstück mit Semmeln, Brezen und Kaffee, das uns Frau Garcia zu dieser frühen Stunde mitgebracht hat, genossen die einen die Höhle, die anderen den wunderschönen Fleck Erde oder freuten sich einfach, die 24 Kilometer überstanden zu haben.Nachtwanderung-051

Auch wenn einige der Teilnehmer bei dieser Wanderung sichtlich an ihre Grenzen gegangen waren, meisterten wir auch gemeinsam noch den letzten Anstieg zum Etterzhausner Bahnhof und fuhren, für einige unfassbar in kurzen 10 Min., um 7:00 zurück nach Regenburg.

Tja und nun zum Fazit: Es war eine wunderschöne Nacht! Wir alle haben viele persönliche Erfahrungen gemacht, die uns sicherlich lange im Gedächtnis bleiben werden: Glühwürmchen, Sternschuppen, der Blick auf das nächtliche Regensburg, Fledermäuse, Blasen, heranrauschende Güterzüge, Fackeln, Sonnenaufgang, …

Zitat von Renate W., die als Gast bis Eilsbrunn mitging: „Das wird allen als eine ganz besondere Nacht in Erinnerung bleiben, jenseits aller didaktisch mühsam künstlich beschworener Kompetenzen. Es ist halt schwer einzuordnen, wenn ein 9/10 Klässler völlig versonnen am Boden kniet, weil er mit seiner Taschenlampe ergründen will, wie ein Glühwürmchen ausschaut, wenn es nicht mehr glüht! So habe ich sehr viele schöne Eindrücke gesammelt.“

Mit Realschule am Judenstein erlebt … zum Baseball-Spiel

13. Juni 2016 | Posted in RSaJ erlebt ..., Schulleben | By

Ein Baseballnachmittag in der Armin-Wolf-Arena

Am Samstag, den 11. Juni 2016, hieß es, amerikanische Kultur zu erleben: Vierzehn Mitglieder unserer Schulfamilie trafen sich im Baseballstadion Regensburgs, um das Bundesliga-Spiel Buchbinder Legionäre Regensburg gegen München Haar Disciples anzusehen und sich der amerikanischen Kultur zu öffnen: American Snacks wie French Fries, Hot Dogs, Hamburgers und Sunflower Seeds standen auf der Speisekarte und natürlich die beliebte Sportart Baseball mit all ihren Begriffen und Feinheiten.

Zunächst bekamen alle ihre Lärmutensilien, um ordentlich Stimmung zu machen.  Zur Beobachtung des Ballspiels platzierten wir uns am Rightfield. An dieser Stelle des Stadions gibt es kein Netz und somit eher die Möglichkeit, einen Foul-Ball zu erhaschen. Dies gelang leider nur einem aus unserer Gruppe.

Das Scoreboard und die Regeln wurden im Laufe des spannenden Spieles immer klarer. Bis zum dritten Inning gab es ein ausgeglichenes Spiel mit nur einem Run für Regensburg im ersten Inning. Haar glich im oberen vierten Inning aus und kam sogar mit einem Run in Führung, aber dann trumpften die Gastgeber auf und machten acht Punkte. Bei einem Spielstand von 9:2 für Regensburg fiel es den Münchnern schwer, um weitere Runs zu kämpfen.

Gerade als ich dabei war, die Ten-Run-Rule zu erklären, kam es genau zu diesem schnellen Spielende: Im siebten Inning holten die Regensburger weitere drei Punkte nach Hause und das Spiel war damit zwei Innings kürzer und leider schon um 16:15 Uhr vorbei, denn die Gastgeber waren damit zehn Runs in Führung gegangen.

Nichtsdestotrotz war die Begeisterung aller Teilnehmer groß und auch ein Wunsch nach baldiger Wiederholung eines Baseballspielbesuchs wurde laut. Wir werden sehen…

Realschule am Judenstein erlebt Natur und Kunst im Wald

5. Mai 2016 | Posted in RSaJ erlebt ..., Schulleben | By

Am Mittwoch, den 4. Mai 2016, ging es mit einer Gruppe unserer Schulfamilie ins Walderlebniszentrum Regensburg. Unter Anleitung von Bildhauer Stefan Link aus Kallmünz gestalteten wir in vier Stunden unterschiedlichste LandArt-Kunstwerke. Zuerst erzählte uns Herr Link etwas über LandArt und zeigte uns Beispiele, die bei der diesjährigen Eröffnung des Walderlebniszentrums vor drei Tagen entstanden waren.IMG_6509

Mit diesen Inspirationen suchten wir auf dem Weg zu unserem ersten LandArt-Platz schon Gegenstände, um unsere Kunst zu gestalten. Wir fanden schnell heraus, dass es im Wald viele Schätze gibt, die man zu Kunstwerken arrangieren kann. Wir dekorierten die Wurzeln der Bäume, bauten Häuser aus Stöcken und füllten Baumhöhlen mit Zweigen und Blättern.

Am zweiten Kunstort gestalteten wir schwimmende Bilder, verzierten eine Brücke mit Algen und brachten ein Bächlein wieder zum Fließen. Immer wieder verwendeten wir unterschiedliche Blüten, um verschiedenste Formen des Waldes zu akzentuieren.

IMG_6596Unsere Brotzeitpause auf einem sonnigen Feld westlich der Marienhöhe war nach so viel Kreativität sehr willkommen. Danach gingen wir voller Elan daran, Stöcke zu sammeln, um kleine Bauwerke zu errichten. Hier bemerkten wir, dass man genau arbeiten und die Stöcke gut aussuchen muss, um stabile Türme und Pyramiden zu fertigstellen zu können. Als wir sie endlich mit unserer Algenkugel verzieren konnten, waren wir sehr zufrieden.

Die vier Stunden Waldkunst vergingen wie im Flug und am Ende waren wir zwar einerseits müde von der frischen Luft, aber andererseits waren wir vor allem sehr begeistert von unseren Kunstwerken, die wir auf dem Rückweg alle noch einmal betrachteten und die in der Abendsonne eine ganz andere Ausstrahlung bekamen.

Zu Gast beim EV Regensburg in der Donauarena

22. Februar 2016 | Posted in RSaJ erlebt ... | By

Eishockey erleben hieß das Motto am Sonntag, den 21. Februar 2016. Mit der Aktion „Realschule am Judenstein erlebt…“ ging es um 18 Uhr mit zehn Mitgliedern der Schulfamilie in das vorletzte Heimspiel des EVR. Der Oberligameister hieß den Vizemeister aus Bayreuth in der Donauarena willkommen und 2920 Zuschauer wollten es sehen. Es musste also ein spannendes Spiel werden. Und tatsächlich: Es gab viel Action auf dem Eis. Bayreuth ging schnell in Führung. Nach dem ersten Drittel stand es 0:2. Im zweiten Drittel durften wir sogar Zeugen eines Faustkampfes werden, aus dem für je einen Spieler beider Teams 14 Strafminuten resultierten. Unsere „Rengschburger“ konnten im zweiten Drittel einen Treffer erzielen, aber Bayreuth schaffte noch zwei weitere. So stand es 1:4. Das letzte Drittel war das spielstärkste für die Regensburger, aber leider hat es nur zu einem weiteren Tor auf beiden Seiten gereicht. Der Endstand war 2:5. Mit diesem Auswärtssieg beendeten die Bayreuth Tigers die Siegesserie des EVR nach 30 gewonnenen Spielen. Wir hätten natürlich lieber einen Sieg der Regensburger gesehen, aber nichtsdestotrotz war die Stimmung gigantisch – vor allem bei den zwei Regensburger Toren – und das Eishockeyspiel beinhaltete alles, was man von ihm erwartet hatte.

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http://www.mittelbayerische.de/sport/regional/regensburg-nachrichten/bayreuth-tigers-stoppen-evr-rekordserie-21524-art1344878.html

 

Realschule am Judenstein erlebt: Stunde der Kirchenmusik

5. Dezember 2015 | Posted in RSaJ erlebt ... | By

FlyerAm Freitagabend luden Frau Garcia und Herr Klick im Rahmen der außerunterrichtlichen Reihe „Realschule am Judenstein erlebt…“ zum ersten Ereignis ein. Diese Aktion bietet Schülerinnen und Schülern Kulturelles in allen Facetten, Geschehen in unserer Stadt Regensburg, Touren durch die Oberpfälzer Landschaft und sportliche Ereignisse an, denen sie sich – auch mit Familienangehörigen – anschließen können.

Das erste Ereignis hieß „Adventskonzert“ und war ein Besuch der „Stunde der Kirchenmusik“ in der Neupfarrkirche Regensburg. Zu erleben waren Werke aus vier Jahrhunderten Orgelmusik von Nikolaus Bruhns, Johann Sebastian Bach, Cesar Frank und dem weltberühmten Oberpfälzer Max Reger. Ein Auszug aus dem Programmblatt ist unten zu lesen.

Es bleibt spannend, was als Nächstes geboten wird und wie viele am nächsten Ereignis teilnehmen werden.

Hier ein Auszug aus dem Programmblatt:

Zum Orgelwerk „Fantasie über den Choral „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Max Reger:

Der Beginn ist düster und dunkel. Minutenlang brüten Mollakkorde neben- und übereinander, durchzuckt von feurigen Blitzen. Wie von ferne, aus einer anderen Welt, ertönt leise eine Engelsstimme: (Sostenuto) Wachet auf ruft uns die Stimme / der Wächter sehr hoch auf der Zinne, / wach auf du Stadt Jerusalem! / Mitternacht heißt diese Stunde; / sie rufen uns mit hellem Munde: / Wo seid ihr klugen Jungfrauen? Dazwischen immer wieder Dunkelheit, in der die Welt bei anbrechender Morgendämmerung noch liegt. Aber bald kommt es zu zunehmender Intensivierung und Aufhellung: Wohlauf der Bräut’gam kommt, / steht auf die Lampen nehmt! / Halleluja! / Macht euch bereit zu der Hochzeit, / ihr müsset ihm entgegengehn!

Immer weiter steigt die Engelsstimme herab, die Melodie erscheint zur zweiten Strophe zunächst im Tenor, dann zu herabrauschenden Sechzehnteln im Bass: (Quasi allegro vivace) Zion hört die Wächter singen, / das Herz tut ihr vor Freude springen, / sie wachet und steht eilend auf. / Ihr Freund kommt vom Himmel prächtig, / von Gnaden stark, von Wahrheit mächtig, / ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf. Die Gemeinschaft aller Gläubigen beim Abendmahl mit Gott hüllt der Katholik Reger in geheimnisvolle Klänge, die Choralmelodie verschwindet: (Adagio con espressione) Nun komm, du werte Kron, / Herr Jesu, Gottes Sohn! / Hosianna! / Wir folgen all zum Freudensaal / und halten mit das Abendmahl.

orgelDie sich anschließende Fuge steht im Zeichen der heiteren Unbeschwertheit der dritten Strophe: (Fuge Allegro con moto) Gloria sei dir gesungen / mit Menschen- und mit Engelzungen, / mit Harfen und mit Zimbeln schön. / Von zwölf Perlen sind die Tore / an deiner Stadt; wir stehn im Chore / der Engel hoch um deinen Thron. / Kein Aug hat je gespürt, / kein Ohr hat mehr gehört / solche Freude. / Des jauchzen wir und singen dir / das Halleluja für und für. Die Choralmelodie erscheint im letzten Drittel, perfekt mit dem Fugenthema harmonierend: vom Bass wandert sie in den Sopran, um am Ende in hymnischer Überschwänglichkeit das Werk zu beschließen.