Die Klasse 8d zu Besuch beim Bayerischen Rundfunk in Nürnberg

19. Juli 2017 | Posted in Aktionen, Fahrten, Projekte | By

Am Dienstag, den 27. Juni 2017, war die Klasse 8d bei den Jugendmedientagen des Bayerischen Rundfunks im Studio Franken eingeladen. Nachdem wir beim Empfang mit schlumpfblauen BR-Armbändern ausgestattet wurden, durften wir passieren und trafen uns im Studio 1 zur Begrüßung. 

Corinna Mielke führte durch den ersten Programmpunkt, bei dem uns einige bekannte Gesichter des BR vorgestellt wurden. Zuerst wurden wir mit der Chefin des Studio Frankens, Dr. Kathrin Degmair, bekannt gemacht. Sie erläuterte kurz, was ihre Aufgaben sind und bedankte sich bei ihrem Team. Dann trat Rüdiger Baumann, Moderator und Auslandskorrespondent, auf die Bühne. Er erzählte von seinem spannenden Beruf beim Fernsehen und von seinen Erfahrungen. Jederzeit stand es den Schülern offen, auch direkt Fragen zu stellen. Beim Skype-Interview mit Julia Büchler wurde uns erklärt, wie ein Tagesablauf als Sportmoderatorin aussieht. Sie erzählte es uns live aus Skopje, wo sie den Fußball Confederations Cup moderierte. Danach stellte sich auch eine Volontärin des Studio Frankens vor und erklärte, was ihre Aufgaben innerhalb eines Volontariates beim BR sind und welche Voraussetzungen man erfüllen sollte. 

Als zweiter Programmpunkt war ein Workshop gesetzt. Unter dem Titel „Hacken für Anfänger“ konnten sich nicht alle etwas vorstellen. Das Team von Divisi erläuterte zunächst einige Begriffe wie „Hoax, Fake News, …“ und zeigte dann Falschmeldungen und gefälschte Videos, die durch das Internet kursieren und Gerüchte verbreiten. Damit den Schülern klar wurde, wie einfach Fake News produziert werden können, durften sie in Zweierteams am Laptop selbst Falschmeldungen kreieren. Alle waren erstaunt, wie einfach es funktioniert und konnten gar nicht aufhören, lustige Nachrichten auf populären Webseiten zu gestalten. 

Nach dem Mittagessen lernten wir im Workshop „Sprechen kann jeder, oder?“ Tobias Föhrenbach kennen. Als echter Stimmkünstler, Stimmtrainer, Moderator und Sprecher zeigte er uns, wie vielfältig und facettenreich unsere Stimmen klingen können. Mit Artikulationsübungen wärmten wir unsere Mundwerkzeuge auf, um dann später einen Jingle mit Hintergrundmusik aufzunehmen. Es war interessant zu sehen, wie intuitiv man auf verschiedene Musikrichtungen reagiert und seine Stimmfarbe ändert. Beim Vorlesen einer Nachrichtenmeldung durfte sich dann ein Schüler als echter Sprecher präsentieren und danach seinen Auftritt kritisch belauschen.

Als letzten Programmpunkt teilte sich unsere Klasse in zwei Teams auf: Die eine Gruppe ging zum Fernsehübertragungswagen und übte sich beim Kameraführen, Interviewen und Schneiden. Während die Interviews mit zwei Kameramännern/-frauen geführt wurden, saßen im Übertragungswagen die Schnittkünstler der 8d.

Die andere Gruppe nahm ein keines Hörspiel auf und konnte die Arbeit der Tontechnikerin beobachten. Die Schritte, bis ein solches Hörspiel entsteht, sind sehr viel umständlicher als man es sich vorstellt. Außerdem wurden uns die Räume des Studios gezeigt: Beeindruckende Zimmer, in denen keine Nebengeräusche hörbar sind und in denen auch Bauten für Höreffekte sind, wie z.B. unterschiedliche Fußböden, eine Distanzschnecke, etc.

Nach dem Ausfüllen des Feedbackbogens bekam jeder ein Geschenk und wir traten die Heimfahrt an. Viele Eindrücke und Informationen waren nun zu verarbeiten, von den unterschiedlichsten Ausbildungsmöglichkeiten und Jobs bis zu den technischen Details. Insgesamt aber waren sich alle einig: Es war ein sehr lohnenswerter Ausflug, den man so nicht alle Tage geboten bekommt.

Die Bilder und Dateien stehen unter copyright des Bayerischen Rundfunks, die Fotos sind von Rudi Ott.

Broadstairs with 8th-graders in July 2016

30. Januar 2017 | Posted in Fahrten | By

It has been a while since we’ve come back from Broadstairs. Nevertheless I want to tell you here what an exciting trip it was. 

On July 10th we met at 4:45 in the morning at the Regensburg station. Our bus came punctually and we left Regensburg around 5 a.m. Our trip through Germany and Belgium to the ferry-harbor in Calais, France, took 13 hours. In Calais unfortunately the ferries kept us waiting for whatever reasons and it took until 9:30 p.m. when we were finally allowed to board the ship. Many of us had never seen a ferry before. They were surprised that a huge bus was allowed to travel by ship. On the ferry everybody enjoyed walking around and strolling through the Duty-Free shopping mall. 

The drive from Dover to Broadstairs took us only 60 minutes. Hans Bauer, our bus driver, really knows his way around Kent. In Broadstairs all students were picked up by their host families and brought to the places they would stay for the next 7 nights. We were all happy to rest stretched out in our nice beds.

On the next morning everybody went to the KSE, the Kent School of English. Here the teachers and students met separately for all organizational work. The students had to take a placement test which set the groups they were taught in. After the first morning class we all met at the Clock Tower at the beach. Everyone received their food vouchers so they could stroll through Broadstairs and find their lunch meals in the different food shops. In the afternoon we were presented a video about typical English habits and rules and afterwards we met for a Broadstairs Quiz. The evening program was going to the disco and having fun together. 

On Tuesday after morning class and lunch in downtown Broadstairs our bus drove us to the Westwood Cross shopping centre. Everybody was allowed to shop at their favorite stores. In the evening we met at the beach for a barbecue and for beach games like volleyball, boule, soccer, etc.

The Wednesday morning class was already something everybody had looked forward to. The English lessons in small groups meant that everybody got to speak and improve his or her language skills. After lunch break we met to drive to the city of Canterbury. There we got a guided tour through the old town centre and once more there was some free time to go shopping and stroll around. In the evening we met for Barn Dance in a nice pub. There was live music and lots of dancing and fun together. 

On Thursday, after the morning lessons and the lunch time, we visited Margate, another town in the area. It is very different to Broadstairs. We went bowling there. In the evening time, after dinner at our host families, we went to the KSE for a culture quiz. 

On Friday we had our last English lessons. We realized that the week went by very quickly. In the afternoon we all met at Wellesley House. This is a beautiful brick house which normally functions as an elite boarding school. Because the British had already started their summer holidays  we were allowed to use all facilities of the boarding school. There were many options to choose from: archery, football, volleyball, tennis, arts and crafts, drama, table tennis or swimming. It was a lovely afternoon outside with lots of activities. In the evening the KSE-team presented their Cabaret in the Wellesley House. 

On Saturday we left Broadstairs early to drive to London. We went to Greenwich to take the boat on the Thames River from there to downtown London. We went by famous places such as the Golden Globe Theatre, the Tower Bridge, the Tower of London, the Shard of Glass and many more. In the City of Westminster, directly at the Houses of Parliament, the boat stopped and we went out for a guided tour through the most famous part of London. We saw the Elizabeth Tower, the Westminster Abbey, Downing Street, Buckingham Palace and the Piccadilly Circus. Here everybody was allowed to stroll around the area in groups of three-five students. Of course everybody enjoyed the famous shops around there. When we finally reached the bus we were happy to rest our feet on our trip home to Broadstairs. 

On Sunday morning, July 17th, our bus left very early to get to Dover quickly and to reach one of the first ferries across the English Channel. Our trip home went smoothly and there were hardly any traffic jams. We thought we would arrive at 9 p.m. but then – in the last hour – we got stuck in traffic after Neumarkt and so we only reached Regensburg at midnight. We were all happy to be at home again. But we also were full of great memories from our seven-day-trip to England. 

Besuch der Regensburger Synagoge

23. Juli 2015 | Posted in Fahrten | By

20150715_090436Am 15.7.2015 besuchten die katholischen Gruppen der 6a/b/c zusammen mit den Fachseminaren Geschichte und katholische Religionslehre die Regensburger Jüdische Gemeinde. Dort empfing sie Rabbi Chaim Bloch, der sich in einem sehr informativen Gespräch den Fragen der Schüler stellte. Er erläuterte unter anderem die Feste im jüdischen Leben wie auch die Speisevorschriften und deren biblisch – religiöse Bedeutung. Im Anschluss zeigte er unserer Gruppe den Betsaal, der an der Stelle der alten zerstörten Synagoge steht. Hier wird deutlich, dass dieser Raum zu klein ist für die jüdische Gemeinde und eine neue Synagoge unbedingt notwendig ist.
Dieser Unterrichtsgang vermittelte unseren Schülern nicht nur Wissen, sondern ermöglichte eine authentische Begegnung mit Rabbi Chaim Bloch. Die außerschulischen Lernorte sind im Sinne eines performativen Religionsunterrichts sehr produktiv, liefern sie doch Wissen aus erster Hand, aktiv erworben und nachhaltig wirkend. Daneben werden auch andere Kompetenzen ‚nebenbei‘ geschult, wie etwa die Toleranz anderen Religionen gegenüber im Sinne des interreligiösen Lernens, was durch Kommunikationsbereitschaft, Höflichkeit und Rücksichtnahme auf andere Meinungen und Positionen sinnvoll gefördert werden kann.
20150715_103443

Martina Prucker

Wir waren in England!

22. Juli 2015 | Posted in Fahrten | By

!!Wir waren in England!!

Am Sonntag, den 05.07.2015 trafen sich 30 Schüler der 8. Jahrgangsstufe mit Mrs Lange und Mrs Rödl um 12 Uhr voller Vorfreude2015-07-11 13.00.11 am Bahnhof in Regensburg. Nach einer angenehmen Zug- und Busfahrt kamen wir am Flughafen in München an. Leider hatte unser Flieger zwei Stunden Verspätung, aber dies vermieste uns nicht die Stimmung. Nach einem Flug mit winzigen Turbulenzen und einer weiteren Busfahrt kamen wir endlich gegen 22.30 Uhr in Broadstairs an. Dort wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt und nach Hause gebracht. Die Gastfamilien waren sehr nett und freundlich und verpflegten uns gut. Für manche Oberpfälzer war das englische Essen allerdings gewöhnungsbedürftig.

Am Montag hieß es dann ab in die Schule. Der Unterricht begann um 9 Uhr und endete um 12.15 Uhr. Am ersten Tag schrieben wir einen Test, der uns je nach Sprachniveau in verschiedene Gruppen aufteilte. In diesen Klassen waren unterschiedlichste Nationalitäten vertreten (uBeach Walknter anderem Spanier, Italiener, Argentinier, Deutsche usw.). Die Kent School of English liegt fast direkt am Meer und manche Klassenzimmer hatten einen phantastischen Ausblick. Die Klassen bestanden aus 10-12 Schülern und wir unterhielten uns nur auf Englisch. An jedem Tag fand jeweils am Nachmittag und am Abend eine Aktivität statt, wie zum Beispiel Sport, Strandspaziergang, Kino, Disco, Quiz, etc. Am schönsten waren die Nachmittagsaktivitäten am Strand, wobei ein BBQ das Highlight war. Unser aller Lieblingsaktion war jedoch der Tanzabend, wo wir uns alle in einer Halle einfanden, mit einer Liveband englische Tänze lernten und neue Kontakte knüpften (besonders mit italienischen Mädchen) ;-).

Einen NachmittBig Benag verbrachten wir in der alten Bischofsstadt Canterbury.

Am Samstag fuhren wir morgens nach Greenwich, dort bestiegen wir ein Schiff und fuhren in die City of London – für viele der Höhepunkt der Woche. Nach einer Stadtführung durften wir in kleinen Gruppen die Metropole erkunden.

Der Rückflug verlief ohne Komplikationen, auch Maxi und Johannes kamen durch die Passkontrolle – Juhu!

Erschöpft und müde wurden wir am Sonntagabend von unseren Eltern am Bahnhof in Empfang genommen.

Wir haben eine unvergessliche Woche in Broadstairs verbracht und die meisten von uns wären gerne länger geblieben.

Michelle Wicziok und Johannes Karoßer für alle Englandfahrer

 

 

Abschlussfahrt Berlin Klasse 10d

10. November 2014 | Posted in Fahrten | By

Die 10d macht Berlin unsicher!!! 

 

Montag 06:45 Uhr…quasi mitten in der Nacht trafen wir uns am Regensburger Hauptbahnhof, um zu unserer Abschlussfahrt nach Berlin aufzubrechen. Nach langer Zugreise kamen wir mittags endlich in unserer Hauptstadt an! Schnell griffen wir nach unserem Gepäck und drängelten ungeduldig aus dem Zug. Ein Stück mit der U-Bahn mussten wir noch bewältigen, bevor wir vor dem Hotel in Berlin Mitte angelangten.

Wir ve732rstauten zu allererst unser Gepäck in den Zimmern, bezogen unsere Betten und bekamen unsere U-Bahn-Tickets. Ein wenig Zeit blieb jedem übrig, um das Hotel ein wenig unter die Lupe zu nehmen, bevor wir gemeinsam zum nahegelegenen Alexanderplatz zu einem ersten Stadtbummel aufbrachen. Um 22 Uhr fielen wir schließlich hundemüde in die Betten. An Schlaf war in vielen Zimmern jedoch nicht wirklich zu denken ;-).

Am Dienstag erwartete uns vormittags eine Stadtführung zum Thema „Leben mit der Mauer“. Die Stadtführerin erklärte uns, was vor dem Mauerfall alles geschah, wie die Menschen gelebt hatten und auch, wie manche versuchten, die Mauer zu überwinden, indem sie Tunnel gruben. Im Großen und Ganzen war die Tour interessant und aufschlussreich.

Nach der Mittagspause machten wir uns auf in Richtung Spree. Die Schifffahrt war echt super und wir staunten über die einzelnen Gebäude und Stadtviertel. Leider war das Wetter nicht so toll, um oben auf Deck zu sitzen. Abends dann für viele der Tageshöhepunkt: Es ging in die „Blue Man Group“ ins Theater am Potsdamer Platz. Die fantastische Show riss uns von den Sitzen und übertraf all unsere Erwartungen. Mit vielen neuen Eindrücken traten wir schließlich nachts den Heimweg an.

Müde und so gar nicht ausgeschlafen erschienen am Mittwoch viele zum Frühstück. Heute stand unser Bundestagsbesuch auf dem Programm. Im Regierungsviertel angekommen waren wir dann schnell alle hellwach. Der erste Eindruck war fesselnd, denn die Gebäude waren atemberaubend groß und ragten hoch empor. Nach dem nervigen Sicherheitscheck nahmen wir an einem Vortrag im Plenarsaal teil, ehe uns die Regensburger Bundestagsabgeordnete Frau Dr. Freudenstein empfing und mit uns und der 10b in einer interessanten Gesprächsrunde plauderte. Sie erklärte uns die Aufgaben und die vielen Arbeitsbereiche einer Abgeordneten und beantwortete anschließend noch sehr geduldig alle unsere Fragen. Nachdem wir uns von ihr verabschieden mussten und uns für die Einladung bedankt hatten, fuhren wir bei herrlichem Wetter auf die Reichstagskuppel und konnten den atemberaubenden Ausblick auf Berlin genießen. Audioguide „Bernd das Brot“ hatte zudem ein paar aufschlussreiche Infos für uns parat. Nach dem Essen in der Bundestagskantine war unser Tag im Reichstag vorbei. Anstrengend, aber sehr interessant und unterhaltsam.

Am Donnerstag war es endlich soweit! Heute erwartete uns das „Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett“. Unzählige Fotos wurden geschossen und alle waren traurig, als wir den giftgrünen Shrek erblickten, denn er war die letzte Figur vor dem Ausgang. Nachmittags ging es dann in das sehr beeindruckende Museum „Story Of Berlin“, der krönende Abschluss dieser Reise fand dann abends in einer Disco statt. Fertig gestylt und mit vollem Elan machten wir uns auf den Weg. Man hörte schon von weitem die Musik und keiner konnte ruhig stehen. Als die ersten die Tanzfläche betraten, gab es dann kein Halten mehr. Alle tanzten und feierten bis zum Ende der Party um Mitternacht. Völlig erschöpft fielen wir schließlich nachts in unsere Betten. In dieser Nacht schliefen alle tief und fest…fast alle;-)

Traurig und enttäuscht wachten wir am Freitag auf. Müssen wir wirklich schon nach Hause? Ist die Abschlussfahrt schon vorbei? Wir stellten beim Aufräumen der Zimmer und Packen der Koffer fest, dass die Tage in Berlin viel zu schnell vergangen sind. Müde trotteten wir zum Hauptbahnhof und hatten uns schließlich auf der Heimfahrt im Zug viel zu erzählen. Nachdem wir beim Umsteigen in Nürnberg die letzte Hürde souverän gemeistert hatten, trafen wir schließlich wohlbehalten in Regensburg ein.

Eine überragende Abschlussfahrt lag hinter uns, die jedem in bester Erinnerung bleiben wird.

Nicht versäumen möchten wir es, uns schließlich noch bei unserem Klassenlehrer und Reiseleiter Herrn Linzmeier und der Begleitlehrerin Frau Herrler für die perfekte Organisation der Fahrt zu bedanken. Wir hätten nie gedacht, dass er wirklich auch mal so locker sein kann;-) Lag wohl an uns, weil wir so brav waren ;-)

 

Lejla Benaichouche, Lea Knopf

Klasse 10d

Berlinfahrt der Klasse 10c

7. November 2014 | Posted in Fahrten | By

In der Woche vom 6. bis 10. Oktober 2014 waren alle zehnten Klassen unserer Realschule in Berlin. So auch die Klasse 10c in Begleitung von Herrn Schmidt und Frau Garcia.IMG_0518

Um 8 Uhr morgens fuhren wir mit dem Bus los. Unser Hotel befand sich im tiefsten Ostberlin, genau an der Grenze der Ortsteile Lichtenberg und Marzahn. Gleich am ersten Abend wurde in einer Disco am Warschauer Platz getanzt, geflirtet und gefeiert. Am Dienstag zeigte uns unsere Stadtführerin Franziska geschichtsträchtige Orte in Berlin Mitte. Nach dieser zweistündigen Führung und einer Mittagspause stand das Museum beim Checkpoint Charlie auf dem Programm. Es war interessant, die in der Stadtführung erläuterten Fluchtgeschichten im Museum visualisiert zu bekommen. Nach Zeit zur freien Verfügung ging es zum Fernsehturm am Alexanderplatz. Dort genossen wir die Aussicht auf das nächtliche Berlin. Im Mittelpunkt des Mittwochs stand der Besuch des Bundestages. Hier traf unsere Klasse auch auf die 10d und die SchülerInnen genossen den Informationsaustausch untereinander. Nach einem Vortrag, in dem der Bundestag mit Architektur und Struktur erklärt wurde, waren wir zu einem weiteren Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Frau Dr. Astrid Freudenstein aus dem Wahlkreis Regensburg eingeladen. Der herzliche Empfang und die ehrlichen Erzählungen aus dem Alltag einer Bundestagsabgeordneten faszinierten Schüler wie Lehrer. Das anschließende Mittagessen im Paul-Löbe-Haus rundete unseren Besuch ab. Bevor wir die Wachsfiguren bei Madame Tussauds unsicher machen durften, standen noch das Sony-Center und der Potsdamer Platz mit seiner modernen Architektur auf der Tagesordnung. Nach dem Wachsfigurenfotoshooting fuhr um 18 Uhr der müdere Teil der Klasse ins Hotel zurück und genoss den Abend beim Bowlen während die anderen beim Shopping glücklich waren. Am Donnerstag fuhren wir zunächst zum Hackeschen Markt, um das dortige Stadtviertel kennen zu lernen. Vor allem die Orte der traurigen jüdischen Geschichte standen im Zentrum dieses Ausflugs. Im Anschluss wurden auf der Museumsinsel das Alte und das Neue Museum besucht. Die Gemälde der Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts und auch das Gebäude des Alten Museums selbst waren sehr beeindruckend. Die archäologischen Funde und die ägyptische Sammlung des Neuen Museums entführten die Schüler kurzzeitig in die Antike. In der freien Zeit danach schlenderten alle in Kleingruppen durch die Geschäfte und erschienen abends pünktlich und vollbepackt im Sony-Center. Von dort gingen 10 SchülerInnen mit Herrn Schmidt in die Blue Man Group während die anderen nach einer Imbisspause am Alexanderplatz zum Hotel fuhren und dort den späten Abend verbrachten. Nach dem Frühstück am Freitag wurde um neun Uhr die siebeneinhalbstündige Heimreise nach Regensburg angetreten.

Katharina Garcia

Das Mittelalter – weit mehr als nur Ritter und Burgfräulein

29. Juli 2014 | Posted in Aktionen, Fahrten | By

Das Mittelalter ist das Zeitalter der Ritter, Fräuleins, der Kaiser und Könige. Das weiß doch jeder! Man feierte herrliche Feste, ritt zu Pferde durch die naturbelassene Gegend und erfreute sich an Ritterturnieren und ausladenden Festmahlen.

Dieses Klischee ließe sich in einer üblichen siebten Klasse ohne Weiteres abfragen. Auch auf Mittelaltermärkten und -spektakeln wird dieses Verständnis des Mittelalters verkauft. Doch den siebten Klassen an der Realschule am Judenstein braucht man damit nun nicht mehr kommen. Denn am Wandertag, dem 22. Juli 2014, lernten sie im Geschichtspark in Bärnau in der nördlichen Oberpfalz, ganz nah an der Grenze zur Tschechischen Republik, das eigentliche, wahre Mittelalter kennen – am eigenen Leib.

OLYMPUS DIGITAL CAMERABei ungemütlichem Schmuddelwetter begab man sich von Regensburg aus auf die Reise in den nördlichen Teil der Oberpfalz. Dort wurden die knapp 100 Schüler von einem leichten Nieselregen und der Mannschaft des Geschichtsparkes Bärnau-Tachov und des Learning Campus in Empfang genommen. Sofort machte man sich daran, den Park zu erkunden, seine Häuser und Gebäude zu erforschen und zu verstehen, was es bedeutete im Mittelalter zu leben, wie die einfachen Leute und Bauern es damals bewerkstelligten, sich vor der unbarmherzigen Natur zu schützen und sich durchs Leben zu schlagen.

Der Geschichtspark Bärnau-Tachov ist ein noch sehr junges archäologisches Freilandmuseum. Die Besucher können den Alltag im Mittelalter zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert, also vom Früh- zum Hochmittelalter, erkunden und nachvollziehen. Dabei geht es den Betreibern in keiner Weise darum, das romantische Bild des Mittelalters zu zeigen, sondern das Leben der einfachen, bäuerlichen Bevölkerung, die schließlich über 90 % der damaligen Bevölkerung ausmachte.

Das Museum zeigt nicht nur, wie es früher gewesen sein könnte, sondern es will die wissenschaftlichen Hypothesen über das damalige Leben auch experimentell bestätigen. So erhofft man sich einerseits Erkenntnisse über Bauweisen, Materialien, Feldwirtschaft und die Küche, andererseits auch Rückschlüsse über die Gesellschaft und die Struktur der Bevölkerung. Die Archäologie stößt in dieser Hinsicht schnell an ihre Grenzen. Man stelle sich ein Puzzle mit 5.000 Teilen vor. Die Archäologen können mit ihren Ausgrabungen wissenschaftlich fundierte Aussagen über lediglich 5 bis 10 Teile machen, den Rest muss man sich auf andere Weise erschließen. Genau hier setzt das Konzept des Museums an.

OLYMPUS DIGITAL CAMERABei nun weitgehend trockenem Wetter wurden die Schüler durch die verschiedenen Dorfteile und Häuser geführt, vorbei an verschiedenen Ställen und dem Gehege mit einer kleinen Schweinefamilie. Alles wurde genau und fachkundig in Augenschein genommen und die verantwortlichen Führer wurden mit allerlei interessanten Fragen auf die Probe gestellt. Schließlich war es an der Zeit, selbst ein wenig „Mittelalter“ auszuprobieren. Die Schüler übten sich im Schießen mit Pfeil und Bogen, versuchten, Speere auf ein Ziel zu schleudern und unternahmen erste Fahrversuche mit einem Einbaum. Die Erfahrung, dass Letzteres nicht die trockenste aller Fortbewegungsarten zu Wasser ist, ließ sich dabei nicht vermeiden. Doch die nassen Kleidungsstücke trockneten zügig in der sich immer häufiger zeigenden Sonne. Die Zeit verflog und viel zu schnell musste die Heimfahrt angetreten werden.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEin besonderer Dank geht an die beiden Busfahrer, die die Gruppe gekonnt und ortskundig ans Ziel und zurück pilotierten, sowie an die Geschichtslehrer Frau Welsch, Herrn Herfellner, Herrn Rank und Herrn Zange für die einwandfreie Organisation des gelungenen Ausfluges. Sicher war man sich, dass man den Besuch des Geschichtspark Bärnau-Tachov im nächsten Jahr wiederholen wird.

Johannes Zange

Back from England!

24. Juli 2014 | Posted in Fahrten, Schulleben | By

30 Schüler der 8. Klassen und die Lehrkräfte Frau Rödl und Frau Lange hatten die Gelegenheit, vom 29.06. – 06.07.2014 eine wunderbare und lehrreiche Woche in Broadstairs, County Kent, zu erleben. 

Entgegen allen Wettervorhersagen war das Wetter die meiste Zeit sonnig und warm, sodass sich alle geplanten Aktivitäten und Ausflüge problemlos durchführen ließen. Hierzu gehörten sportliche Aktivitäten, wie beachvolleyball, genauso wie ein barbecue am Meer oder ein Strandspaziergang von Broadstairs ins nahe gelegene Ramsgate. Viel Gefallen fanden auch die Ausflüge nach Canterbury und London, wo neben Kulturellem auch beliebte Einkaufsmöglichkeiten geboten wurden:-). Die Abendgestaltung war natürlich gelegentlich beeinflusst von der Fußballweltmeisterschaft, sodass wir z. B. am ersten Abend das geplante Karaoke etwas vernachlässigen mussten, um das Spiel der deutschen Mannschaft sehen zu können. Andere Abendaktivitäten wie der traditionelle barn dance, der Besuch einer Disco oder des Kinos wurden begeistert aufgenommen. Der gezeigte Film The Fault in our Stars rührte teilweise zu Tränen.

Die Vormittage verbrachten die Schüler an der Kent School of English, wo sie ihrem sprachlichen Niveau entsprechend unterschiedlichen Kursen zugeteilt waren. Da diese Kurse auch von anderen internationalen Schülern besucht wurden, war die englische Sprache ein stetes must.  

Die Zusammenarbeit mit den Gastfamilien, wo die Schüler jeweils zu zweit untergebracht waren und das Frühstück und Abendessen zu sich nahmen, war gut organisiert und verlief problemlos. 

Da einige Schüler bereits private Fahrten nach Broadstairs für das nächste Jahr planen, zeigt sich, dass die Fahrt ein wirklich schönes und erfolgreiches Unternehmen war. 

Bewerbungen der Schüler, die nächstes Jahr eine 8. Klasse besuchen werden, können bis Ende September 2014 bei Frau Rödl oder Frau Lange eingereicht werden. 

Wir bedanken uns in diesem Rahmen bei den Buchläden Pustet und Dombrowski für die Buchpreise und bei Herrn Dr. Medard Kammermeier von den Kinos im Wintergarten für die Kinofreikarten, welche für die Prämierung der schönsten Reisetagebücher gespendet wurden. Herzlichen Dank! 

Exkursion nach Kelheim der Klasse 8d

15. Juli 2014 | Posted in Fahrten, Projekte | By

Digital StillCameraSchon früh am Morgen machten  sich die Schüler der Klasse 8d, zusammen mit ihren beiden „Guides“, Herrn Oehrl und Frau Schwarzfischer, auf, um sich auf eine geschichtliche Spurensuche rund um Kelheim zu begeben. Schon von weitem zeichneten sich dabei die Umrisse des ersten Ziels, der Befreiungshalle, deutlich am Horizont ab. Zum Glück war das Wetter der Gruppe gnädig gestimmt und so erkundete diese eigenständig die Umgebung und beantwortete kniffelige Fragen zum Thema Befreiungskriege und Ludwig I. Anschließend ging es dann in das Innere der Halle, wo sich viele Schüler beeindruckt von ihrer pompösen Ausgestaltung zeigten. Nachdem alle Aufgaben und die vielen Fragen geduldig besprochen und beantwortet wurden, ging es nun auf zum zweiten Ziel des Tages, dem Kloster Weltenburg.

Digital StillCameraNach einer kurzen Pause, die viele Schüler am Donaustrand verbrachten,  wurde die Klasse dort von einer ortskundigen Expertin begrüßt und in das Innere des Klosters geführt. Dort gab sie den Schülern einen kurzen geschichtlichen Abriss des Klosters. Sie erläuterte ihnen eingehend wichtige Kennzeichen des Barocks und zeigte Details über die spezifische Gestaltung der Klosterkirche. So konnte sich die ganze Gruppe am Ende des Schultages zufrieden und mit vielen neuen Erkenntnissen zurück auf die Heimreise in das schöne Regensburg begeben. Digital StillCamera

Sebastian Oehrl

Judensteiner Mädchen stürmen Bayerischen Landtag

2. April 2014 | Posted in Fahrten | By

Zum zweiten Mal durften zehn Mädchen der Realschule am Judenstein in den bayerischen Landtag fahren, um dort für einen Tag zu erleben, welche Aufgaben eine bayerische Landtagsabgeordnete hat und wie ihr Tagesablauf aussieht. Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Wild, die uns in ihrer Eigenschaft als Landtagsmitglied der SPD zu diesem Mädchenparlament im bayerischen Landtag 2014 eingeladen hat. So waren denn unter den fast 200 Mädchen, die im bayerischen Landtag begrüßt wurden, auch Leila Benaichouche (9d), Carmen Höllerer (9d), Kim-Sue Kolb (9d), Cilia Rheault (9d), Anna Thorscht (9d), Vanessa Pietrzyk (10a), Maria Vilvovskaya (10c), Dominique Melodia (10d), Anca Popovici (7b) und Simina Pop (7b) von der Realschule am Judenstein. Für einen Tag waren diese zehn Mädchen Mitglieder des bayerischen Landtags. Begleitet wurde die Fahrt nach München von Herrn Dr. Peter Spateneder.

Nach kleinem Frühstück im Steinernen Saal und der Begrüßung im Plenarsaal teilten sich die Mädchen nach Themen in sieben Fachausschüssen auf, um dort abstimmungsreife Vorlagen für die Plenarversammlung auszuarbeiten über die am Nachmittag in einer großen Debatte entschieden werden sollte. Die Diskussionen in den sieben Fachausschüssen wurden jeweils von einer Landtagsabgeordneten geleitet und fachlich begleitet. Nach einer kleinen Mittagspause kehrten alle „Delegierten“ zurück in den Plenarsaal, um die parlamentarische Debatte über die „Gesetzesvorlagen“ zu eröffnen. Jede der sieben Vorlagen wurde in zwei Reden von beiden Seiten beleuchtet. Im Anschluss daran folgte eine Aussprache, in der die „Abgeordnetinnen“ des Plenums Fragen stellen und Argumente beisteuern konnten.  Durch die fundierte Vorbereitung in den Ausschüssen und nicht zuletzt angeregt durch die besondere Atmosphäre im  Plenarsaal des Landtags entwickelten sich intensive, ernsthafte und engagierte Diskussionen. Ginge es nach dem politischen Willen der Mädchen im Landtag wäre heute in Bayern die grüne Gentechnik strikt verboten, Jugendliche dürften ab 16 Jahren wählen und Schönheitsoperationen für Jugendliche wären gesetzlich verboten.

Zum Abschluss bedankten sich die anwesenden Landtagsabgeordneten bei den Mädchen mit einem großen Lob für deren professionelle Parlamentsarbeit. Sie machten den Mädchen Mut, sich auch in institutionalisierten Gremien politisch zu engagieren und sich einzumischen in die gesellschaftlichen Diskussionen ihrer Zeit. Nur dann, so Dr. Simone Strohmayr (MdL), könne man dem Umstand, dass jene Stühle, auf denen sie soeben Platz genommen hätten, immer noch gut zu drei Viertel von Männern besetzt seien, in Zukunft Abhilfe schaffen. Das Mädchenparlament in München trägt als praktische politische Lektion in parlamentarischer Arbeit dazu bei, dieses Ziel zu erreichen.

Seite 1 von 212