Abschlussfeier 2017

21. Juli 2017 | Posted in Uncategorized | By

Die Klasse 8d zu Besuch beim Bayerischen Rundfunk in Nürnberg

19. Juli 2017 | Posted in Aktionen, Fahrten, Projekte | By

Am Dienstag, den 27. Juni 2017, war die Klasse 8d bei den Jugendmedientagen des Bayerischen Rundfunks im Studio Franken eingeladen. Nachdem wir beim Empfang mit schlumpfblauen BR-Armbändern ausgestattet wurden, durften wir passieren und trafen uns im Studio 1 zur Begrüßung. 

Corinna Mielke führte durch den ersten Programmpunkt, bei dem uns einige bekannte Gesichter des BR vorgestellt wurden. Zuerst wurden wir mit der Chefin des Studio Frankens, Dr. Kathrin Degmair, bekannt gemacht. Sie erläuterte kurz, was ihre Aufgaben sind und bedankte sich bei ihrem Team. Dann trat Rüdiger Baumann, Moderator und Auslandskorrespondent, auf die Bühne. Er erzählte von seinem spannenden Beruf beim Fernsehen und von seinen Erfahrungen. Jederzeit stand es den Schülern offen, auch direkt Fragen zu stellen. Beim Skype-Interview mit Julia Büchler wurde uns erklärt, wie ein Tagesablauf als Sportmoderatorin aussieht. Sie erzählte es uns live aus Skopje, wo sie den Fußball Confederations Cup moderierte. Danach stellte sich auch eine Volontärin des Studio Frankens vor und erklärte, was ihre Aufgaben innerhalb eines Volontariates beim BR sind und welche Voraussetzungen man erfüllen sollte. 

Als zweiter Programmpunkt war ein Workshop gesetzt. Unter dem Titel „Hacken für Anfänger“ konnten sich nicht alle etwas vorstellen. Das Team von Divisi erläuterte zunächst einige Begriffe wie „Hoax, Fake News, …“ und zeigte dann Falschmeldungen und gefälschte Videos, die durch das Internet kursieren und Gerüchte verbreiten. Damit den Schülern klar wurde, wie einfach Fake News produziert werden können, durften sie in Zweierteams am Laptop selbst Falschmeldungen kreieren. Alle waren erstaunt, wie einfach es funktioniert und konnten gar nicht aufhören, lustige Nachrichten auf populären Webseiten zu gestalten. 

Nach dem Mittagessen lernten wir im Workshop „Sprechen kann jeder, oder?“ Tobias Föhrenbach kennen. Als echter Stimmkünstler, Stimmtrainer, Moderator und Sprecher zeigte er uns, wie vielfältig und facettenreich unsere Stimmen klingen können. Mit Artikulationsübungen wärmten wir unsere Mundwerkzeuge auf, um dann später einen Jingle mit Hintergrundmusik aufzunehmen. Es war interessant zu sehen, wie intuitiv man auf verschiedene Musikrichtungen reagiert und seine Stimmfarbe ändert. Beim Vorlesen einer Nachrichtenmeldung durfte sich dann ein Schüler als echter Sprecher präsentieren und danach seinen Auftritt kritisch belauschen.

Als letzten Programmpunkt teilte sich unsere Klasse in zwei Teams auf: Die eine Gruppe ging zum Fernsehübertragungswagen und übte sich beim Kameraführen, Interviewen und Schneiden. Während die Interviews mit zwei Kameramännern/-frauen geführt wurden, saßen im Übertragungswagen die Schnittkünstler der 8d.

Die andere Gruppe nahm ein keines Hörspiel auf und konnte die Arbeit der Tontechnikerin beobachten. Die Schritte, bis ein solches Hörspiel entsteht, sind sehr viel umständlicher als man es sich vorstellt. Außerdem wurden uns die Räume des Studios gezeigt: Beeindruckende Zimmer, in denen keine Nebengeräusche hörbar sind und in denen auch Bauten für Höreffekte sind, wie z.B. unterschiedliche Fußböden, eine Distanzschnecke, etc.

Nach dem Ausfüllen des Feedbackbogens bekam jeder ein Geschenk und wir traten die Heimfahrt an. Viele Eindrücke und Informationen waren nun zu verarbeiten, von den unterschiedlichsten Ausbildungsmöglichkeiten und Jobs bis zu den technischen Details. Insgesamt aber waren sich alle einig: Es war ein sehr lohnenswerter Ausflug, den man so nicht alle Tage geboten bekommt.

Die Bilder und Dateien stehen unter copyright des Bayerischen Rundfunks, die Fotos sind von Rudi Ott.

Spiel- und Sportfest

19. Juli 2017 | Posted in Uncategorized | By

Einige Impressionen vom diesjährigen Spiel- und Sportfest. Ein besonderer Dank gilt Herrn Lang und Herrn Schmidt für die Planung, Durchführung und Organisation.

RSaJ erlebt … eine Nachtwanderung nach Kallmünz

9. Juli 2017 | Posted in Aktionen, RSaJ erlebt ... | By

Zum zweiten Mal machten sich 23 Schülerinnen und Schüler unserer Schule aus den Klassen 5.- 10. auf, um eine ganze Nacht lang zu wandern, die Natur auf eine ganz andere Art und Weise zu erfahren und am nächsten Morgen den Sonnenaufgang zu erleben.

Was den ganzen Tag nach unzähligen Blicken auf die verschiedensten Wetter-APPs noch unsicher schien, stand um 22.00 Uhr bei Aufbruch vom Gasthaus Krieger in Maria Ort fest: Die aktuelle Gewitterfront ist vorbei und die Nachwanderung findet statt.

Die Erste Etappe führte uns an der Naab entlang über Etterzhausen, durch ein sehr schönes Waldstück und nach 3 Stunden Gehzeit nach Pielenhofen. Für die erste große, heiß ersehnte, Rast standen hier gekühlte Getränke von einem Getränkemarkt und eine Toilette von einer sehr gastfreundlichen Familie für uns bereit.

Um 2:00 Uhr ging es dann auf dem Fahrradweg an der Naab in vier kürzeren Etappen weiter Richtung Kallmünz. Bei (fast) Vollmond wünschten sich die Teilnehmer immer wieder, die Nacht ohne die im Wald nötigen Taschenlampen bei Mondlicht zu genießen. Auch das eine oder anderer wilde Tier konnte man am Wegesrand entdecken. Dass sich so manches Sprichwort doch bewahrheitet, wurde nach der sternklaren Nach in der Morgendämmerung klar: „Wenn d‘ Afferl steigen, wird’s Wetter schee!“

Gegen 5.15 Uhr erreichten wir die Burgruine Kallmünz fast pünktlich zu einem gigantischen Sonnenaufgang. Minuten vorher hieß es noch von einem Teilnehmer: „Müssen wir da wirklich auch noch rauf?“, aber dann: „Wie lange dürfen wir bleiben?“.  Antwort: „Leider nur bis der Bus uns zurück nach Regensburg bringt.“

Auch die zweite Nachwanderung hat gezeigt, dass Wege – egal welche -, auf die man sich einlässt, bei denen man auch an seine Grenzen geht, am Ende belohnt werden.

Vielen Dank für die Unterstützung an Frau Plank sowie Frau Klick!

Gewonnen!

7. Juli 2017 | Posted in Aktionen, Uncategorized | By

Am Mittwoch, 28.07.2017 war es wieder soweit: im Donaueinkaufszentrum wurde die Ausstellung „Regensburger Jugend malt und zeichnet 2017“ eröffnet. Die Realschule am Judenstein ist wieder mit vielen interessanten Schülerarbeiten vertreten.

Besonders erfreulich ist, dass auch dieses Jahr zahlreiche „Judensteiner“ unter den Preisträgern sind. Zu den glücklichen Gewinnern eines Einkaufsgutscheins über 30 € (es lohnt sich wirklich, am Wettbewerb teilzunehmen!) zählen: Hoang Nguyen 7b, Marie Busch 7c, Kilian Hofer 9a, Lisa Kuksina 9a, Selina Danisman 9c und Kathleen Kepi 9c.

Herzlichen Glückwunsch zu eurer erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb.

 

  

Erika Löhr-Forster

Fernöstliche Religionen – kulinarisch erlebt

30. Mai 2017 | Posted in Aktionen | By

Das Thema „Fernöstliche Religiosität: Fremdes kennen und achten lernen“ im Lehrplan der 8. Klasse des Evangelischen Religionsunterricht führt über den Hinduismus und den Buddhismus in viele asiatische Länder – natürlich auch nach Indien. Am Montag, den 29. Mai 2017, trafen sich deshalb 10 interessierte Schülerinnen und Schüler der evangelischen Religionsklasse in der Schulküche, um Indien kulinarisch zu erleben. 

Hierzu wurden in den vorherigen Religionsstunden schon Rezepte studiert und schließlich von den Schülern selbst ausgewählt. Auf dem Koch- und späteren Speiseplan standen ein Hähnchencurry, ein Madras-Curry mit Rindfleisch (auch wenn es nicht alle Inder essen würden), ein Kartoffel-Erbsen-Curry und ein Reis-Linsen-Gemüse-Curry, dazu Basmati-Reis und Naan-Brot, außerdem Gurken-, Tomaten- und Kopfsalat. Die zehn Schüler teilten sich selbständig in vier Kochteams auf und machten sich an ihre Arbeit.

Bald begann es auch schon nach Indien zu duften: die indischen Gewürze wurden gemischt, angebraten, in eine Paste verwandelt und in die Töpfe gegeben. Das Fleisch brutzelte mit Ghee in der Pfanne und das Gemüse schmorte mit den unterschiedlichen Currymischungen in den Töpfen. 

Das Praktische am indisch Kochen ist, dass man, während die Currys langsam köcheln, Zeit zum ersten Abspülen findet und alles bis auf die Currytöpfe schon wieder sauber machen kann – und das machten die Teams fast automatisch. 

Pünktlich um drei, also nach zwei Stunden Arbeit in der Küche, waren die Tische gedeckt und alle konnten die unterschiedlich schmeckenden Speisen genießen. Das Ergebnis und die zufriedenen Gesichter kann man auf den Fotos erkennen. 

Ein großer Dank geht an die Schüler, die sehr eifrig und toll strukturiert gearbeitet haben. Außerdem auch an Frau Fichtl und Herrn Klick, die mich bei der Kochaktion unterstützt haben. 

Die Klasse 9c zu Besuch im Theater Regensburg

30. Mai 2017 | Posted in Aktionen | By

Am Freitag, den 26. Mai 2017, wurde im Rahmen des Musikunterrichts ein Ausflug ins Theater Regensburg unternommen. Der Theaterpädagoge Dr. Thierjung gab der Klasse 9c eine interessante Führung durch das Haus am Bismarckplatz, bei der die Schüler in die unterschiedlichsten Bereiche des Theaters Blicke werfen durften. 

Begonnen wurde die Führung im Foyer des Neuhaussaals, bei dem Herr Thierjung zunächst das Vorwissen der Schüler untersuchte und erklärte, welche Probeklänge der Opernsänger im Hintergrund zu hören waren. Dann ging es nach oben in den Verwaltungstrakt des Theaters. Dort angekommen erklärte man uns, wieviel Arbeit in einem Theater steckt. Die 363 Mitarbeiter des Theaters Regensburg haben bei 600 Aufführungen pro Theatersaison viel zu tun: beispielsweise wird für jedes Stück sechs Wochen lang geprobt, bevor es zur Premiere kommt. 

Daraufhin ging es weiter in den Kostümfundus des Theaters: ein Raum, in dem circa 30 000 Kostümteile an langen, übereinander hängenden Kleiderstangen baumeln, ist schon etwas Besonderes. Ach: und das waren ja nur die Kostüme, die sehr häufig benötigt werden. Die anderen sind natürlich in weitere Lagerräume in der Stadt verteilt und dort untergebracht. Eine neue Erkenntnis war auch, dass Schauspieler und Sänger selbst für ihre Proben Kostüme anziehen und nicht ihre Alltagskleidung – auch wenn die echten Kostüme erst in der Woche vor der Premiere getragen werden. 

Das Vorbeimarschieren an der Näherei, in der 16 SchneiderInnen beschäftigt sind, führte die Gruppe zur Maskenbildnerei. Hier durften die Schüler viele Modellköpfe von jedem einzelnen Schauspieler und Sänger  bewundern, an denen ständig neue Perücken gefertigt werden. Außerdem gab es Bärte und Augenbrauen, Pinsel und Schminktische sowie Abschlussarbeiten der Maskenbildner zu sehen. 

Zuletzt durfte die Gruppe bei einer Probe für „Wadzeks Kampf in der Dampfturbine“ im großen Theatersaal zusehen. Das absolute Schweigegebot befolgte die Klasse, denn die Probe mit Regisseur, Schauspieler, Kostümen und Kulisse war spannend und aufschlussreich. Man konnte genau beobachten, welche Veränderungen der Regisseur wollte und wie die Schauspieler seine Wünsche umsetzten. Wenn ein gelernter Theaterschauspieler die Stimme von leise flüsternd bis erbost schreiend verändert und jede Silbe bis in den obersten Rang zu verstehen ist, so weiß man, warum das Schauspiel eine Kunst ist. 

Als die Klasse nach 60 Minuten „Theater pur“ entlassen wurde, gab es doch ein paar Schüler, deren Interesse am großen und umfangreichen Bereich Theater geweckt worden war und die fragten, ob nicht mal ein Ausflug in ein echtes Theaterstück angeboten werden kann. 

Vielen Dank Herrn Thierjung, der uns diese interessante Tour durch das Theater am Bismarckplatz gab.

 

Let’s benimm, Klasse 8d!

30. Mai 2017 | Posted in Aktionen | By

Let’s benimm! – so hieß der zweistündige Workshop, den Frau Rangl von der AOK den Schülerinnen und Schülern der Klasse 8d am Freitag, den 12. Mai 2017 anbot. Zunächst ging es darum zu klären, was überhaupt „Benehmen“, was der „Knigge“ und was „Manieren“ sind. Der Aufforderung, sich z. B. ordentlich hinzusetzen, kamen die Schüler auch ohne zu meckern nach. 

Da Let’s benimm! auf Vorstellungsgespräche abzielt, kam Frau Rangl auf den „ersten Eindruck“ zu sprechen. Interessante Bilder mit unterschiedlichsten Kleidungsstilen wurden hier diskutiert und man einigte sich auf angemessene Kleidung, die für einen ersten Eindruck vor einem künftigen Chef ausschlaggebend sein wird. 

Natürlich ist bei so einem ersten Eindruck neben den passend gewählten Kleidungsstücken auch eine richtige Begrüßung von Nöten. Die Teile einer solchen sehr ausführlichen Begrüßung mussten nun erst einmal in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Die Frage, ob dieses oder jenes wirklich in der Begrüßung gesagt wird, erübrigte sich, denn eine richtige erste Begrüßung ist tatsächlich ganz schön umfangreich. Alle ausgeteilten Begrüßungsteile waren wichtig. 

Frau Rangl ließ nun jeden Schüler eine richtige Begrüßung mit Händeschütteln sprechen. Zunächst dachten sich alle bestimmt: „So etwas Albernes, das kann ich doch mit links!“, aber beim Üben kam heraus, dass es KEIN Schüler fehlerfrei schaffte, eine perfekte, durchstrukturierte und durchdachte Begrüßung zu sprechen.

Als nächsten Punkt der Stunde waren die Schüler nicht nur mündlich sondern auch praktisch gefragt: Es hieß, Krawatten richtig zu binden. Da waren alle ganz schön gefordert – was man bestimmt auf einem der Fotos erkennen kann. Es ist nämlich gar nicht so einfach, eine Krawatte mit einfachem oder doppeltem Knoten so zu binden, dass auch beide Enden danach die richtige Länge haben. 

Zu guter Letzt bekamen die Schüler einen Fragebogen, durch den sie herausfinden sollten, ob sie ein vorbildliches Benehmen an den Tag legen können. Nun – zwei von 17 Schülern konnten diesen Test fehlerfrei bestehen und bekamen von Frau Rangl zwei Wochen später einen tollen Preis zugeschickt. Der bleibt aber geheim!

Vielen Dank an die AOK und Frau Rangl für die sehr durchdachte Doppelstunde, die den Schülern gewiss helfen wird,  in bevorstehenden Vorstellungsgesprächen zu punkten. 

 

Realschule am Judenstein erlebt einen Cajón-Workshop

5. Mai 2017 | Posted in RSaJ erlebt ... | By

Was ist das überhaupt – das Cajón? Eigentlich ist es sehr einfach zu erklären: Ein Schlagzeug in einer Kiste. Die echten Drummer sind dankbar darüber, dass sie nun keinen Kombi mehr fahren müssen, wenn sie einen Schlagzeugauftritt haben, denn in einem Cajón ist alles, was man als echter Drummer braucht. Andy Schechinger aus Passau – ein echter Drummer – zeigte uns in einem zweistündigem Workshop, welche Grooves man dieser „Kistentrommel“ entlocken kann. 

In der Mitte ist die Bass-Drum, die man mit der ganzen Hand schlägt, oben am Rand ist das Hi-Hat, das man mit den Fingerspitzen „tippt“ und ebenfalls oben ist auch die Snare-Drum. Für den Snare-Sound benötigt man jedoch einen „Slap“ mit Fingern bis zur Handkante unterhalb der Finger. 

Und dann geht es los: Man wechselt die Hände ab, mit der so genannten Hand-to-Hand Methode, und differenziert die Grooves durch die unterschiedlichen Schläge, die dynamisch abwechslungsreich gespielt werden müssen. Damit kann man jedweden Schlagzeug-Groove aus der populären Musik musizieren. 

Wir Workshop-Teilnehmer trommelten mit großer Motivation: Wir ließen uns die Grooves von Andy erklären, stimmten mit ein und übten sie später mit ausgewählten Playbacks. Neben anfangs durchgehenden Standard-Rhythmuspatterns, versuchten wir uns später auch an so genannten Fill-Ins, die zwischen Strophen und Refrain gespielt werden. 

Am Schluss des Workshops, der viel zu schnell zu Ende ging, schafften wir es sogar durch die „Kistenschlacht“, ein Cajón-Duo, das Andy extra für uns komponiert hatte. Wir spielten drei Seiten Rhythmen vom Notenblatt und waren selbst überrascht darüber, wie viel wir in der kurzen Zeit gelernt hatten. 

Wir bedanken uns herzlich bei unserem Cajón-Coach Andy Schechinger und beim Verein „Kinder für Kinder“, der mit seiner Spende den Workshop möglich gemacht hat. 

Elterninformationsabend „Suchtmittelkonsum im Jugendalter“

5. Mai 2017 | Posted in Aktionen | By

Am 6. April fand an der Realschule am Judenstein der Informationsabend zum Thema „Suchtmittelkonsum im Jugendalter“ statt. Die Referentin war Petra Kliegel vom Landratsamt Regensburg, veranstaltet wurde dieser Elterninformationsabend durch den Elternbeirat gemeinsam mit der Jugendsozialarbeiterin.

Dipl.-Soz.Päd. (FH) Petra Kliegel von der Suchtberatung /Suchtprävention des Landratsamtes Regensburg

Der interessante und kurzweilige Vortrag begann mit grundsätzlichen Informationen zum Thema „Sucht“.

Schwerpunkt des Vortrages waren aber zahlreiche Hilfestellungen für uns Eltern im Alltag.

So sei es wichtig, den Kindern klare Grenzen und Regeln zu setzen. Ein Erstkonsum kann dadurch zwar nicht verhindert werden, möglicherweise aber Drogenexzesse oder eine spätere Abhängigkeit.

Die Regeln innerhalb der Familie sollten frühzeitig gemeinsam besprochen werden, da ein Erstkonsum von Alkohol bereits bei 12-Jährigen stattfinden kann.

Sollten Eltern ihre Kinder vor dem Konsum von Drogen abschrecken wollen, rät Petra Kliegel, dies nur mittels realer Fakten zu tun, um als Eltern glaubwürdig zu bleiben.

In diesem Zusammenhang verwies sie auf die Internetseite www.suchtinfo-oberpfalz.de.

Im Vortrag wurde zudem der „11er Rat – Tipps für Eltern“ im Umgang mit Alkoholkonsum vorgestellt. Dieser wurde von der Drogenhilfe Köln aufgrund Alkoholexzessen in der Karnevalszeit entwickelt.

Er beinhaltet 11 Tipps, die aber auch außerhalb des Karnevals nicht nur im Bezug auf die Droge Alkohol alltagstauglich sind, zu finden ist dies unter www.alkoholpraevention-koeln.de.

Sollten Eltern Auffälligkeiten bei ihrem Kind feststellen, rät die Expertin ausdrücklich zu einer frühen Kontaktaufnahme mit einer Beratungsstelle.

Zur Vorbildfunktion der Eltern wurde das Zitat „Wir brauchen unsere Kinder nicht erziehen, sie machen uns sowieso alles nach“ von Karl Valentin aufgegriffen. Ein berechtigter Denkanstoß für uns Eltern, auch das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen.

Die Diplom-Sozialpädagogin beendete ihren Vortrag mit allgemeinen Hinweisen zur Pubertät, die nicht nur für die Eltern eine anstrengende Zeit sei.

Vorsatz sollte sein, dem Kind mindestens zwei Mal so viel Anerkennung wie Kritik zu geben.

Abgerundet wurde der Vortrag mit umfangreichen Informationsmaterial zum Mitnehmen.

Ein ausgesprochen gelungener Abend … jetzt geht es darum, das erhaltene Handwerkszeug richtig einzusetzen.

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